WAVE - Wertpapiere Automatisiert VErbuchen

Automatisierte Verbuchung aller relevanten Geschäftsvorfälle von Wertpapierdepots – vollständig, prüfsicher und nach deutschem Handels- und Steuerrecht.

Kompatibel mit nahezu allen Steuersystemen – u. a. DATEV, Addison und Diamant.

Zahlen, die für sich sprechen

~ 0.0 Tsd.
verarbeitete Depots im letzten Jahr
~ 0
Steuerkanzleien im letzten Jahr
0 %
Folgebeauftragungsrate

Depotbuchhaltung, die endlich nicht mehr lästig ist.

Mit WAVE wird die Wertpapierbuchhaltung automatisiert – korrekt, prüfsicher und ohne manuelle Detailarbeit.

Schluss mit händischer Belegbuchung.

Wertpapierbuchhaltung ohne manuellen Aufwand.

Infografik zur automatisierten Wertpapierbuchhaltung mit WAVE (Wertpapiere Automatisiert VErbuchen) von fintegra: Bankdaten werden digital verarbeitet und als Buchungssätze in Steuersysteme wie DATEV übertragen.

Einfach. Schnell. Sicher.

Wir garantieren die steuerrechtliche Richtigkeit Ihrer Depot-Buchhaltung.

Und die Sicherheit Ihrer Daten.

Eine Auswahl unserer Kunden

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Individuelle Kostenindikation für WAVE

Mit dem interaktiven WAVE-Preisrechner erhalten Unternehmen und Steuerkanzleien eine erste Einschätzung der Kosten für die automatisierte Verarbeitung betrieblicher Wertpapierdepots – transparent, skalierbar und abgestimmt auf die jeweilige Depotstruktur.

Die Nutzung startet bereits ab 1.200 € pro Depot und Jahr bei Partnerbanken.

WAVE-Preisrechner - fintegra - Version 102

WAVE-Preisrechner

🏦 Bank auswählen und Depots hinzufügen

VB

V-Bank AG

Kooperationspartner

Grundgebühr: 1.200,00 € pro Depot
CT

CapTrader

Kooperationspartner

Grundgebühr: 1.200,00 € pro Depot
FF

Fürst Fugger Privatbank

Kooperationspartner

Grundgebühr: 1.200,00 € pro Depot
SB

Sonstige Banken

Alle anderen Banken

Grundgebühr: 1.500,00 € pro Depot

💰 Kostenübersicht

Depots: 0
Grundgebühr: 0 €
Zusatzbuchungen: 0 €
Zusatzleistungen: 0 €

Jährlicher Preis
0 €
zzgl. MwSt.
*pro Depotbank fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr von 300,00 EUR netto an.

Fachlicher Hintergrund

Automatisierte Wertpapierbuchhaltung für betriebliche Depots

WAVE unterstützt Unternehmen, Holdingstrukturen, Family Offices und Steuerkanzleien bei der automatisierten Verarbeitung betrieblicher Wertpapierdepots – von Transaktionsdaten und Kapitalmaßnahmen bis zu prüfsicheren Buchungsstapeln für DATEV.

Mehr zur digitalen Wertpapierbuchhaltung mit WAVE

Die Verwaltung und Verbuchung betrieblicher Wertpapierdepots stellt Unternehmen und Steuerkanzleien vor erhebliche Herausforderungen. Manuelle Prozesse in der Wertpapierbuchhaltung sind zeitintensiv, fehleranfällig und bei steigenden Transaktionszahlen kaum skalierbar.

 

Besonders Kapitalmaßnahmen, Dividenden, Quellensteuerinformationen sowie die Verarbeitung zahlreicher Depotbewegungen verursachen in der Finanzbuchhaltung einen hohen manuellen Aufwand. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Nachvollziehbarkeit, Dokumentation und rechtssichere Buchungsprozesse.

 

WAVE (Wertpapiere Automatisiert VErbuchen) wurde entwickelt, um diese Prozesse digital und automatisiert abzubilden. Die Software verarbeitet Transaktionsdaten aus rund 3500 nationalen und internationalen Depots und erstellt daraus strukturierte, prüfsichere Buchungsstapel für DATEV sowie weitere Buchhaltungs- und Rechnungswesensysteme.

 

Die automatisierte Wertpapierbuchhaltung umfasst unter anderem Käufe und Verkäufe, Dividenden, Kapitalmaßnahmen, Aktiensplits, Spin-offs und komplexe Thesaurierungen. Durch die hohe automatisierte Erkennungsrate reduziert sich die Notwendigkeit manueller Eingriffe auf ein Minimum.

 

Nahtlose Schnittstellen zu DATEV, Addison und Diamant ermöglichen die direkte Integration in bestehende Buchhaltungsprozesse. Über den DATEV Buchungsdatenservice können Daten ohne Medienbruch automatisiert bereitgestellt und verarbeitet werden.

 

Dadurch profitieren Unternehmen, Holdingstrukturen, Family Offices und Steuerkanzleien von effizienteren Prozessen, einer reduzierten Fehlerquote und einer deutlich besseren Skalierbarkeit der Depotbuchhaltung.

Warum WAVE?

 

• Automatisierte Wertpapierbuchhaltung für betriebliche Depots 

• Verarbeitung von Transaktionsdaten aus rund 3.500 Depots 

• Strukturierte und prüfsichere Buchungsstapel für DATEV 

• Unterstützung komplexer Kapitalmaßnahmen und Depotbewegungen 

• Hohe automatisierte Erkennungsrate 

• Schnittstellen zu DATEV, Addison und Diamant 

• Reduzierung manueller Buchungsprozesse 

• Skalierbare Prozesse für Unternehmen und Steuerkanzleien

Leistungsübersicht von WAVE

Unser Produktstandard

Kontenmapping

Für eine passgenaue Übernahme der Buchungsdaten in Ihr Deklarationssystem (DATEV o.Ä.) können alle Bestands- und Erfolgskonten konfiguriert werden. Dabei liefern wir Ihnen für den entsprechenden Kontenrahmen Konten-Vorschläge, die alle Sachverhalte des Wertpapierdepots abdecken.

Glattstellung der Anschaffungskosten

Wertpapierdepots mit bereits bestehender Buchhaltung in den Vorjahren können problemlos durch fintegra übernommen werden. Der Prozess der Glattstellung der Anschaffungskosten pro Wertpapier macht dies möglich und erfolgt einmalig zum Übernahmestichtag.

Bewertungen von Wertpapieren

Im Umlaufvermögen gilt für Wertpapiere das strenge Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 HGB). Wertpapiere müssen auf den Stichtagskurs abgeschrieben werden, wenn dieser unter den fortgeführten Anschaffungskosten liegt. Sollte eine Abschreibungen aus den Vorjahren vorliegen, erfolgt nach Prüfung des Stichtagskurses ggf. eine Wertaufholung.

Im Anlagevermögen gilt für Wertpapiere das gemilderte Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 3 HGB). Abschreibungen werden vorgenommen, wenn von einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung ausgegangen werden kann. Dies ist in unserer Vorgehensweise der Fall, wenn sowohl der Stichtagskurs als auch der Kurs zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung unter den fortgeführten Anschaffungskosten liegen. Dann wird auf den Stichtagskurs des Wirtschaftsjahres abgeschrieben. Sollte eine Abschreibungen aus den Vorjahren vorliegen, erfolgt nach Prüfung des Stichtagskurses ggf. eine Wertaufholung.

Bewertungen werden standardmäßig für das Handelsrecht und IFRS geliefert.

Ergebnismethodik

Bei der Bruttomethode wird im Falle einer Veräußerung eine separate Erlös- und Anlagenabgangsbuchung vorgenommen. Das Veräußerungsergebnis ergibt sich durch Saldierung der beiden GuV-Posten.

Bei der Nettomethode erfolgt im Falle einer Veräußerung eine direkte Bebuchung der Erfolgskonten und saldierter Ausweis des Veräußerungsergebnisses in der Bilanz.

Abgrenzungs-buchungen

Abgrenzungsbuchungen

Zum Jahresende werden bei Bedarf Abgrenzungsbuchungen vorgenommen. Hierbei werden Gebühren und Erträge betrachtet anteilig abgegrenzt und auf die Wirtschaftsjahre verteilt. Stückzinsen, die bis zum Wirtschaftsjahresende anfallen, werden aufgerechnet und verbleiben im jeweiligen Wirtschaftsjahr. Dazu wird erfolgswirksam ein sonstiger Vermögensgegenstand gebildet, der bei der tatsächlichen Zinszahlung im Folgejahr gewinnmindernd aufgelöst wird.

Kapitalmaßnahmen

Bei der Erstellung der Buchungsstapel werden alle Kapitalmaßnahmen geprüft und fachlich korrekt verarbeitet.

Besondere Finanzinstrumente

Besondere Finanzinstrumente, die die Komplexität der Verarbeitung eines Depots erhöhen, können ebenfalls verarbeitet werden. Dazu zählen unter anderem Hedgefonds, Private Equity, Optionen und Futures.

Buchungsstapel

Erstellt wird ein Buchungsstapel nach Handels- und nach Steuerrecht (optional ist auch IFRS möglich). Der Buchungsstapel kann Ihnen über eine verschlüsselte Datenaustauschplattform im ASCII- oder DATEV-Format bereitgestellt werden.

Der Versand des Buchungsstapels mit verlinkten Buchungsbelegen ist über die Nutzung des DATEV-Buchungsdatenservices möglich.

Unsere Reports im Überblick

Finanzreport

Bietet eine vollständige, strukturierte und kompakte Übersicht über alle im Depot enthaltenen Wertpapiere – inklusive Stückzahlen, Buchwerte, Erträge und Folgebewertungen zum Stichtag. Damit haben Sie alle relevanten Informationen auf einen Blick: Rechtssicher, nachvollziehbar und bereit zur Weiterverarbeitung. Die Darstellung erfolgt wahlweise nach Handelsrecht, Steuerrecht oder nach IFRS.

Summen- und Saldenliste

Mit der Summen- und Saldenliste prüfen Sie Ihre Buchführung im Handumdrehen auf Vollständigkeit und Plausibilität. Sie eignet sich ideal für Abschlussprüfungen, die Mandantendokumentation und interne Qualitätskontrollen.

Sie erhalten einen Überblick über alle bebuchten Konten und können jede Buchung lückenlos nachvollziehen.

Quellensteuerreport

Sie sparen wertvolle Zeit bei der Vorbereitung von Steuererklärungen und minimieren manuelle Fehler bei der Beantragung der Rückerstattung von Quellensteuern. Erhalten Sie eine Übersicht über alle Quellensteuertransaktionen und den entsprechenden Aufteilungssatz nach Doppelbesteuerungsabkommen (DBA).

Investmentsteuerreport

Reduzieren Sie den Aufwand bei der Klassifizierung von Investmentfonds gemäß Investmentsteuergesetz und damit bei der Erstellung der Steuererklärung. Ermittelt werden die Teilfreistellungen bei Investmentfonds für Ausschüttungen, Gewinne und Verluste, steuerliche Ab- und Zuschreibungen und Vorabpauschalen.

Zudem enthalten: Die integrierte Abbildung des Systemwechsels zum 31.12.2017 für Altanteile.

Stiftungsreport

Speziell für Stiftungen mit Wertpapierdepots entwickelt, bietet der Stiftungsreport alle relevanten Kennzahlen auf Mandanten- und Wertpapier-Ebene – automatisiert, ohne manuelle Klassifikation. Sie profitieren von einer klaren digitalen Darstellung für Jahresabschluss und Prüfung und erleben spürbare Entlastung bei den Reporting-Pflichten gemeinnütziger Stiftungen.

Enthaltene Auswertungen:

- Stille Reserven / Stille Lasten: Differenz zwischen Buchwert und Markt- bzw. Zeitwert zum Bilanzstichtag

- Umschichtungsergebnis: Zusammenführung unterjähriger Verkaufsgewinne und -verluste sowie Ab- und Zuschreibungen

- Ordentliche Erträge: Dividenden, Zinsen und weitere Fruchtziehungen ohne Verkauf

- Behaltenachweis § 36a EStG: Dokumentation aller Haltefristen für deutsche Aktien zur Kapitalertragsteuererstattung

FAQs

Leistungen & Preise

Was leistet WAVE von fintegra?

WAVE verarbeitet betriebliche Depots nach deutschem Handels- und Steuerrecht. Es umfasst eine finanzamtsfeste Dokumentation, eine vollständige Belegverknüpfung sowie eine Richtigkeitsgarantie mit Versicherungsschutz.

Mit welchen Kosten ist zu rechnen und wie setzen sich die Preise zusammen?

Der Basispreis beträgt 1.500 € pro Depot und Jahr (1.200 € bei Partnerbanken) zzgl. optionaler Zusatzleistungen. Für eine individuelle Kostenschätzung kontaktieren Sie uns gerne unter [email protected].

Ab welchem Depot- oder Transaktionsvolumen lohnt sich der Einsatz von WAVE?

WAVE eignet sich insbesondere für Unternehmen, Holdingstrukturen und Family Offices mit betrieblichen Wertpapierdepots sowie für Steuerkanzleien, die komplexe Depotbuchhaltungen für ihre Mandant:innen verarbeiten.

 

Der Einsatz lohnt sich vor allem dann, wenn manuelle Buchungsprozesse, Kapitalmaßnahmen, Quellensteuer oder zahlreiche Depotbewegungen einen hohen Aufwand im Rechnungswesen verursachen.

 

Die Lösung ist bereits ab 1.500 € pro Depot und Jahr verfügbar (1.200 € bei Partnerbanken). Für eine individuelle Einschätzung des wirtschaftlich sinnvollen Einsatzes und der konkreten Anforderungen unterstützen wir Sie gerne persönlich.

Wie setzt sich die Preisgestaltung für die Nutzung von WAVE zusammen?

Die Kosten für WAVE orientieren sich an der Struktur und Komplexität der zu verarbeitenden Depotbuchhaltungen.

 

Die Nutzung startet bereits ab 1.200 € pro Depot und Jahr (bei Partnerbanken). Der konkrete Aufwand hängt insbesondere von der Anzahl der Transaktionen, Kapitalmaßnahmen und der Komplexität der Buchungsprozesse ab.

 

Dadurch lässt sich die automatisierte Wertpapierbuchhaltung flexibel an unterschiedliche Unternehmens- und Depotstrukturen anpassen.

Banken & Depotzugänge

Mit welchen Banken kann fintegra im Rahmen von WAVE zusammenarbeiten?

fintegra unterstützt grundsätzlich alle klassischen Depotbanken – sowohl im Inland als auch im Ausland. Aktuell werden im Rahmen von WAVE rund 70 verschiedene in- und ausländische Banken verarbeitet. Es bestehen dabei keine grundsätzlichen Einschränkungen.

Mit welchen Partnerbanken arbeitet fintegra zusammen?

Unsere Partnerbanken sind die V-Bank und die Fürst Fugger Privatbank.

Können auch NeoBroker wie Interactive Brokers verarbeitet werden?

Interactive Brokers-Depots können verarbeitet werden, sofern sie über CapTrader geführt werden. Direktkonten bei Interactive Brokers oder über andere Introducing Broker wie LYNX sind derzeit nicht integrierbar. NeoBroker wie eToro können leider grundsätzlich nicht verarbeitet werden.

Allgemeines & Grundlagen

Wie viele Kund:innen nutzen WAVE von fintegra?

Im Jahr 2025 verarbeiten wir rund 1.600 betriebliche Depots für ca. 500 Kund:innen – darunter etwa 390 Steuerkanzleien. Das betreute Vermögen liegt bei rund 7 Milliarden Euro.

Können wir mit bestehenden Kund:innen sprechen?

Ja, wir stellen bei Interesse gerne den Kontakt zu Steuerkanzleien oder Unternehmen her, die bereits mit WAVE von fintegra arbeiten.

Wird die handels- und steuerrechtliche Verarbeitung durch fintegra garantiert?

Ja, die inhaltliche Richtigkeit von WAVE wird durch die fintegra StBG WPG sichergestellt – inklusive Versicherungsschutz im Rahmen der Berufshaftpflicht.

Wer trägt die fachliche Verantwortung für WAVE?

Dr. Rolf Müller, Rechtsanwalt, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, verantwortet die fachliche Umsetzung. Er verfügt über 33 Jahre Berufserfahrung und gilt als ausgewiesener Experte im Bereich der Wertpapierbuchhaltung.

Sind die handels- und steuerrechtlichen Grundlagen von WAVE dokumentiert?

Ja, auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne unsere fachlichen Standards zu WAVE zur Verfügung.

Ist das System auch für Stiftungen und GmbHs geeignet?

Ja, WAVE ist für die Anforderungen von GmbHs, Stiftungen und anderen Kapitalgesellschaften entwickelt worden. Gerade in diesen Strukturen ist die Einhaltung der steuerlichen Compliance und eine lückenlose Dokumentation unerlässlich. Das System liefert die notwendige Rechtssicherheit und die erforderliche Tiefe in den Zusatzauswertungen, um auch anspruchsvolle Reporting-Anforderungen gegenüber Finanzbehörden zu erfüllen.

Funktionsweise & Buchungslogik

Was zählt bei fintegra als Buchung – insbesondere im Hinblick auf die 200 inklusiven Buchungen?

Als Buchung gelten alle buchhalterisch relevanten Vorgänge wie Käufe, Verkäufe, Erträge, Bewertungen, Rückzahlungen oder Gebühren. Diese werden jeweils als einzelne Buchung erfasst. Die Abrechnung erfolgt auf Basis der tatsächlichen Anzahl an Buchungen – 200 Buchungen sind standardmäßig inkludiert, darüber hinaus wird ein Aufpreis pro Buchung berechnet.

Werden die Einzelbelege im Rahmen der automatisierten Wertpapierbuchhaltung GoB-konform verarbeitet?

Ja, alle Einzelbelege des betrieblichen Depots werden nach dem Grundsatz „Keine Buchung ohne Beleg“ vollständig und GoB-konform verarbeitet.

Wie erhält fintegra Zugriff auf die Einzelbelege des Depots?

Der Belegzugang erfolgt je nach Depotbank auf vier Wegen:

> über Datenschnittstellen und Beleg-APIs (z. B. V-Bank)

> über spezifische Belegschnittstellen (z. B. UBS, Fürst Fugger Privatbank, LLB)

> über Online-Zugänge zu nahezu allen klassischen Depotbanken

Wie werden die Anschaffungskosten bei WAVE ermittelt?

Die Anschaffungskosten der einzelnen Wertpapiere im betrieblichen Depot werden laufend nach dem gleitenden Durchschnitt berechnet – entsprechend den Vorgaben des deutschen Handels- und Steuerrechts. Verbrauchsfolgeverfahren wie FIFO, die im Privatvermögen zulässig sind, dürfen bei betrieblichen Depots nicht angewendet werden.

Werden auch Bewertungsbuchungen im Rahmen von WAVE geliefert?

Ja, im Rahmen des fintegra-Standards erfolgen handelsrechtliche Bewertungen – abhängig davon, ob das Depot dem Anlage- oder Umlaufvermögen zugeordnet ist (gemildertes oder strenges Niederstwertprinzip). Steuerliche Bewertungen werden nicht vorgenommen; stattdessen erhalten Kund*innen einen Korrekturbuchungsstapel zur steuerlichen Weiterverarbeitung.

Auf Wunsch können auch individuelle Bewertungsgrundsätze abgebildet werden (im Einzelfall gegen Aufpreis).

Wie erfolgt die Bewertung von Anleihen und Fonds bzw. ETFs?

Der fintegra-Standard sieht für Anleihen und Fonds bzw. ETFs die gleichen Abschreibungsprinzipien vor wie bei Aktien – je nach Depotzuordnung gilt das gemilderte oder das strenge Niederstwertprinzip.

Auf Wunsch können auch individuelle Bewertungsansätze in der automatisierten Wertpapierbuchhaltung abgebildet werden (im Einzelfall gegen Aufpreis).

Werden auch Fremdwährungskonten (z. B. USD, CHF) mitverarbeitet?

Ja, auch Fremdwährungskonten, die neben dem Euro-Konto zum Depot gehören, werden im Rahmen von WAVE nach deutschem Handels- und Steuerrecht mitverarbeitet.

Werden auch Festgelder verarbeitet?

Grundsätzlich nein – Festgelder gelten nicht als Wertpapiere und gehören daher nicht zum Depot. Im Einzelfall können Festgelder jedoch mitverarbeitet werden, z. B. um das Verrechnungskonto abstimmbar zu machen (gegen Aufpreis).

Werden auch physisches Gold, Private Equity oder Hedgefonds verarbeitet?

Es gelten die gleichen Grundsätze wie bei Festgeldern: Diese Anlageformen zählen grundsätzlich nicht zum Depot und werden daher standardmäßig nicht verarbeitet. Eine Verarbeitung ist im Einzelfall jedoch möglich (gegen Aufpreis).

Werden auch Krypto-Assets verarbeitet?

Sofern Krypto-Sachverhalte im Wertpapierdepot enthalten sind, werden sie im Rahmen von WAVE mitverarbeitet. Liegen sie außerhalb des Depots, gelten die gleichen Grundsätze wie bei Festgeldern, physischem Gold oder Private Equity – eine Verarbeitung ist dann nur im Einzelfall möglich (gegen Aufpreis).

Technik & Datenübertragung

Wie hoch ist der Automatisierungsgrad bei WAVE?

Dank spezialisierter Algorithmen und der Integration von Bankdaten erreichen wir einen hohen Automatisierungsgrad. WAVE ist darauf optimiert, selbst komplexe Wertpapiertransaktionen und Kapitalmaßnahmen zu erkennen und steuerlich korrekt vorzuverarbeiten. Dadurch werden manuelle Eingriffe sowie zeitintensive Korrekturschleifen auf ein absolutes Minimum reduziert, was die Finanzbuchhaltung massiv beschleunigt und die Fehleranfälligkeit nahezu eliminiert.

Gibt es Vorgaben hinsichtlich des FIBU-Systems, in das die Daten eingespielt werden?

Nein. WAVE wurde als hochspezialisierte Schnittstelle für die automatisierte Verarbeitung von Buchungsdaten konzipiert und unterstützt die Anbindung an unterschiedliche FIBU- und Buchhaltungssysteme.

 

Die erzeugten Buchungsstapel können im DATEV- oder ASCII-Format bereitgestellt und ohne manuelle Exporte oder Medienbrüche direkt in bestehende Buchhaltungs- und Rechnungswesenprozesse übernommen werden.

 

Neben DATEV (via Buchungsdatenservice) nutzen viele Kund:innen auch Systeme wie Addison, Diamant, SIMBA, Navision oder SAP. Voraussetzung für einen reibungslosen Import ist ein sauberes Kontenmapping innerhalb des jeweiligen Systems.

Kann der DATEV-Buchungsdatenservice genutzt werden?

Ja, fintegra ist technisch geprüfter DATEV-Schnittstellenanbieter – der DATEV-Buchungsdatenservice kann problemlos genutzt werden.

Ist auch der DATEV-Belegbildservice nutzbar?

Ja, als DATEV-Nutzer*in können Sie auch den Belegbildservice nutzen – inklusive Verknüpfung des verarbeiteten Belegs mit der entsprechenden Buchung.

Muss ich meinen Kontenrahmen ändern, um WAVE zu nutzen?

Nein, eine Änderung Ihres bestehenden Kontenrahmens ist nicht erforderlich. Im Rahmen des Onboardings übernimmt fintegra das individuelle Kontenmapping und erstellt die passende Einspieldatei für Ihr Buchhaltungssystem.

Onboarding & Zeitplan

Welche Informationen benötige ich, um mein Depot in Auftrag zu geben?

Vielen Dank für Ihr Vertrauen! Der erste Schritt ist, sich für ein unverbindliches Erstgespräch mit uns in Verbindung zu setzen. Dabei klären wir alle relevanten Details und führen Sie Schritt für Schritt durch den Aufnahmeprozess.

Falls Sie bereits ein Depot bei uns haben, wenden Sie sich einfach an Ihre:n Betreuer:in.

Ab welchem Zeitpunkt kann fintegra auf die Dokumente im Postfach zugreifen?

Sämtliche Dokumente werden erst mit der Freischaltung des Postfachs für fintegra eingestellt. Ein rückwirkender Zugriff auf Dokumente aus Vorjahren (historische Dokumente) ist nicht gewährleistet.

Bei unterjährigem Beginn kann die Bank nach Absprache mit dem Vermögensinhaber auch fehlende Dokumente an fintegra weiterleiten.

Zu welchem Zeitpunkt kann fintegra die Buchhaltung übernehmen?

fintegra kann die Buchhaltung zu jedem Zeitpunkt übernehmen, auch für vergangene Jahre.

Wann erhalte ich meine Buchhaltung?

fintegra erstellt die Wertpapierbuchhaltung spätestens zu dem von Ihnen gewünschten Auslieferungstermin, vorausgesetzt, alle relevanten Unterlagen stehen zur Verfügung.

Die Steuerunterlagen der Bank liegen noch nicht vor, kann ich diese nachreichen?

Steuerunterlagen werden von den Banken in der Regel erst ab März für das vergangene Jahr erstellt. Sollten Ihnen die Steuerunterlagen zum Zeitpunkt noch nicht vorliegen, können Sie diese nachreichen. Eine bereits erstellte Buchhaltung wird nach Eingang der Unterlagen von uns geprüft.

Wie funktioniert der Vertragsabschluss?

Nach erfolgreicher Abstimmung erhalten Sie unseren Vertrag digital zur Unterzeichnung zugesandt.

Besondere Sachverhalte

Gibt es Unterstützung beim Ausfüllen der Steuererklärungsformulare?

Ja, im Rahmen von WAVE erhalten Kund*innen eine Ausfüllhilfe für die Erklärung von Gewinnen und Verlusten aus Aktien (§ 8 b KStG, § 3 Nr. 40 EStG). Über Zusatzmodule kann zudem die anrechenbare ausländische Quellensteuer aufbereitet und die betriebliche Teilfreistellung bei Investmentfonds bzw. ETFs ermittelt werden.

Können auch frühere Jahre verarbeitet werden?

Ja, WAVE kann problemlos auch für zurückliegende Jahre eingesetzt werden – Voraussetzung ist lediglich, dass die entsprechenden Belege zur Verfügung stehen.

Was ist, wenn das Jahr bereits teilweise gebucht wurde?

Auch dann ist eine Verarbeitung durch fintegra möglich. Die bereits vorgenommenen Buchungen werden dabei vollständig gelöscht und durch WAVE ersetzt.

Wie wird mit Zahlungen auf dem Verrechnungskonto umgegangen, die nichts mit dem Depot zu tun haben (z. B. Gehälter, Leasing-Zahlungen)?

Solche sog. gemischten Konten werden im Rahmen des Onboardings zu WAVE individuell abgestimmt. Nicht depotrelevante Zahlungen werden auf ein separates Durchlaufpostenkonto gebucht, sodass sie anschließend vom zuständigen Steuerberater bzw. der Buchhaltung korrekt weiterverarbeitet werden können.

Funktioniert WAVE auch bei Depots, die bereits in früheren Jahresabschlüssen verarbeitet wurden?

Ja, das ist problemlos möglich. Im Rahmen der sogenannten Glattstellung (Teil des Onboardings) werden die fortgeführten Anschaffungskosten je Position aus Ihren Unterlagen übernommen. Sollte dies im Einzelfall nicht möglich sein, unterstützen wir Sie mit praxisorientierten Lösungsvorschlägen.

Lizenzen & Ansprechpartner

Kann man auch eine Lizenz erwerben und die Depots selbst verarbeiten?

fintegra befindet sich aktuell in einer Testphase für ein Lizenzmodell, mit dem WAVE eigenständig durchgeführt werden kann. Sprechen Sie uns bei Interesse gerne an.

Steht fintegra bei Rückfragen zur Verfügung?

Ja, unser Service-Team ist jederzeit für WAVE-Kund*innen erreichbar und unterstützt gerne bei allen Fragen.

Steht fintegra auch bei Betriebs- oder Abschlussprüfungen zur Verfügung?

Ja, selbstverständlich – unser Service-Team unterstützt Sie auch im Rahmen von Betriebsprüfungen, Jahresabschlussprüfungen oder ähnlichen Anlässen.

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